Training: Gerechtigkeit und Verschiedenheit (Social Justice and Diversity)
Diversity und Social-Justice-Trainings sind ein in den USA entwickeltes
pädagogisches Konzept zur Entwicklung demokratischer Fähigkeiten und
politischer Partizipation.
Im Training wird erarbeitet, wie Menschen zugleich an Ein- und Ausschlüssen
beteiligt sind. Es werden die Komplexität der Institutionalisierung und
Kulturalisierung auf gesellschaftlicher Ebene und die Internalisierung von
Unterdrückung und Diskriminierung auf der individuellen Ebene erarbeitet.
Zugleich werden die historischen Hintergründe von Diskriminierungsformen
vermittelt.
Social-Justice-Trainings sind auch Diversity-Trainings und
Antidiskriminierungstrainings, da in ihnen die Verschränkungen verschiedener
Diskriminierungsstrukturen, wie z.B. Sexismus, Rassismus, Klassismus,
Heterosexismus, Antisemitismus, Antiziganismus u.a. aufgezeigt werden.
Am Ende jeden Trainings stehen die Erarbeitung und Reflexion von
Handlungsoptionen.
Das Training korrespondiert mit den gesetzlichen Anliegen eines
Antidiskriminierungsgesetzes, von Gender-mainstreaming und den Anliegen
der neuen Menschenrechtsbewegungen.
Jedes Schwerpunkttraining setzt ein ein- bis zweitägiges Einführungstraining voraus.
Themen der Einführung sind:
- Reflexion des Lernens
- Funktionsweisen von Diskriminierung
- Institutionelle, kulturelle und individuelle Ebenen von Diskriminierung
- Grundbegriffe des Trainings
Die Schwerpunktmodule sind alle ähnlich aufgebaut:
- Selbstreflexion und Dialog
- Theorie und Geschichte der jeweiligen Diskriminierungsform
- Institutionelle, kulturelle und individuelle Reproduktionsmechanismen
- Alternativen
- Aktionsplanung
Inhaltliche Details zu den Schwerpunktmodulen:
- Sexismus
- Heterosexismus
- Rassismus
- Antisemitismus
- Antiziganismus
- Ableism (Behindertendiskriminierung)
- Klassismus
erteile ich Ihnen gerne auf Anfrage.
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